Praxistipp: In 6 Schritten zum ESG-Report

Ein Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert die ökologischen, sozialen und unternehmerischen Aktivitäten eines Unternehmens. Er schafft Transparenz für Investoren, Kunden und Mitarbeiter und hilft, gesetzliche Anforderungen zu erfüllen.

1. Nachhaltigkeitsstrategie und Ziele definieren

Ein erfolgreicher Bericht beginnt mit klar definierten Zielen:

  • Welche Nachhaltigkeitsaspekte sind besonders relevant?
  • Welche Ziele sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?
  • Wie lassen sich Fortschritte messen?

Unternehmen sollten sich an international anerkannten ESG-Standards orientieren, um ihre Nachhaltigkeitsziele strategisch auszurichten.

2. Wesentlichkeitsanalyse durchführen

Die Wesentlichkeitsanalyse bestimmt, welche Nachhaltigkeitsaspekte für das Unternehmen und seine Stakeholder am wichtigsten sind.

Beispielhafte Fragestellungen:

  • Welche ESG-Faktoren haben die größte finanzielle oder strategische Relevanz?
  • Welche Nachhaltigkeitsthemen interessieren Investoren und Kunden am meisten?
  • Welche gesetzlichen Vorgaben müssen erfüllt werden?

3. Nachhaltigkeitsdaten erfassen

Die Basis jedes Nachhaltigkeitsberichts sind zuverlässige ESG-Daten. Dazu gehören:

  • Umweltkennzahlen: CO2-Emissionen, Energieverbrauch, Wasser- und Abfallmanagement
  • Soziale Kennzahlen: Mitarbeiterfluktuation, Diversität, Arbeitssicherheit
  • Governance-Kennzahlen: Compliance, ethische Unternehmensführung, Lieferkettenmanagement

Ein ESG-Software-Tool kann helfen, Daten effizient zu erfassen und auszuwerten.

4. Nachhaltigkeitsmaßnahmen dokumentieren

Neben der reinen Datenerhebung sollten Unternehmen auch ihre Maßnahmen und Fortschritte beschreiben. Best-Practice-Beispiele helfen, den Bericht greifbarer zu machen.

Praxisbeispiel: Ein Unternehmen reduziert seinen Energieverbrauch durch den Einsatz von LED-Technologie und berichtet über die erzielte CO2-Einsparung.

Unternehmen sollten sich an gängigen Berichtsstandards orientieren, um Vergleichbarkeit, Transparenz und Glaubwürdigkeit zu gewährleisten. Zu den wichtigsten zählen:

  • GRI (Global Reporting Initiative) – umfassende und weltweit anerkannte Standards für Nachhaltigkeitsberichterstattung
  • SASB (Sustainability Accounting Standards Board) – branchenspezifische Standards mit Fokus auf finanzielle Wesentlichkeit
  • TCFD (Task Force on Climate-related Financial Disclosures) – Offenlegung klimabezogener Risiken und Chancen
  • ESRS (European Sustainability Reporting Standards) – EU-weit verbindlicher Standard im Rahmen der CSRD für große Unternehmen
  • VSME (Voluntary Sustainability Reporting Standard for SMEs) – freiwilliger ESG-Standard speziell für kleine und mittlere Unternehmen

Diese Standards helfen dabei, Nachhaltigkeitsinformationen strukturiert aufzubereiten und die Erwartungen von Stakeholdern, Investoren und Aufsichtsbehörden zu erfüllen.

Mehr über ESG-Standards erfahren

5. Berichtsstruktur und Design optimieren

Ein guter Nachhaltigkeitsbericht ist klar strukturiert, verständlich und visuell ansprechend. Wichtige Elemente sind:

  • Einleitung und Unternehmensprofil
  • Nachhaltigkeitsstrategie und -ziele
  • Wesentlichkeitsanalyse und ESG-Daten
  • Erfolge und Herausforderungen
  • Zukunftsstrategien und Nachhaltigkeitsziele

6. Bericht veröffentlichen und kommunizieren

Nach der Fertigstellung sollte der Bericht an Stakeholder kommuniziert werden. Sinnvolle Kanäle sind:

  • Unternehmenswebsite: Transparente Bereitstellung für die Öffentlichkeit
  • Investor Relations & ESG-Ratings: Bericht kann in ESG-Bewertungen einfließen
  • Interne Kommunikation: Mitarbeiter über nachhaltige Ziele informieren

Inhalt

Weiterführende Informationen

CO2-Bilanzierung in der Praxis

ECOSPEED Case Studies

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Kursleiter

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03.09.2026 10:00 — 11:00

Produktbilanzierung (PCF, PEF)

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09.09. — 10.09.2026

«Meet ECOSPEED» auf der BAUM Jahrestagung, Rust

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Christoph Hartmann

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ECOSPEED AG



Charlotte Beck

Geschäftsführerin

ECOSPEED Deutschland

Treffen Sie die Geschäftsführung von ECOSPEED auf der BAUM-Tagung 2026 in Rust

Unternehmen, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gehen Herausforderungen konstruktiv an und entwickeln konkrete Lösungen für nachhaltiges Wirtschaften. Wie? Das zeigen die Preisträger*innen der diesjährigen Tagung. Es erwarten Sie fundierte Einblicke in aktuelle Nachhaltigkeitsthemen, die Möglichkeit, sich mit Unternehmenspraktiker*innen und Expert*innen auszutauschen, sowie interaktive Formate, die Raum für neue Ideen und Kooperationen schaffen.
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Charlotte Beck (Geschäftsführerin, ECOSPEED Deutschland GmbH, und Sprecherin des Beirats Unternehmen, BAUM e.V., sowie Mitglied der Jury BAUM | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis) interviewt den Preisträger in der Kategorie Transformationstreiber*in – KMU: Boris Voelkel (Geschäftsführer Einkauf, Voelkel GmbH).

Vereinbaren Sie einen Termin, um Christoph Hartmann und Charlotte Beck auf der Tagung persönlich zu treffen.
Terminbuchung Christoph Hartmann
Terminbuchung Charlotte Beck

15.09.2026

«Meet Charlie» auf der Proof summit, Köln

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ECOSPEED Deutschland

Treffen Sie Charlotte Beck von ECOSPEED auf der Proof summit 2026 in Köln

Von Mensch und Maschine:
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Der PROOF Summit bietet die Plattform, um gemeinsam zu diskutieren, was dies in der Praxis bedeutet. Von der Umsetzung bis zur regulatorischen Prüfung. Nicht durch unzuverlässige Automatisierung. Sondern durch Lösungen, bei denen Menschen aktiv dort eingreifen, wo es zählt: bei Urteilsvermögen, Kontext und Verantwortung.
In einer Zeit, in der KI Berichte in Sekunden generiert, ist der menschliche Blick keine Schwäche. Er ist der entscheidende Vertrauensfaktor.
proof-summit.com

ECOSPEED wird als Technologiepartner von Sunhat vor Ort sein und bringt seine Expertise in der CO2-Bilanzierung ein. Vereinbaren Sie gern einen Termin, um Charlotte Beck dort persönlich zu treffen.
Terminbuchung Charlotte Beck

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Corporate Carbon Footprint (CCF)

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